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    <title>El Lukijanov - Post Social Medial Macro Blogging</title>
    <link>https://www.ellukijanov.eu</link>
    <description>El Lukijanov - writing about composing, transness, life</description>
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    <item>
      <title>Gedenkfeier Wolfgang Rihm - 29. November 2024</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/gedenkfeier-wolfgang-rihm-29-november-2024</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rede zum Gedenken an Wolfgang Rihm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gerne möchte ich mich nochmals bei meinem ehemaligen Kompositionsprofessor
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Markus Hechtle
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dafür bedanken, dass er sich so kurzfristig dazu bereit erklärt hatte, mich zu vertreten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und die von mir verfasste Rede vorzutragen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ist sie zum Nachlesen, zusammen mit den am Abend vorgetragenen Gedichten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Name ist El Lukijanov.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ich war von 2016 bis 2022 Schüler von Wolfgang Rihm und wurde gebeten, die Rede stellvertretend für die Kompositionsklasse zu halten.  
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Es fällt mir schwer, seinen Tod zu akzeptieren. Er fehlt.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            In meinem zweiten Bachelor-Semester schon war sein Fehlen und die Sorge über ihn überall präsent. Manches ahnten wir schon, wir befürchteten es, und dennoch hofften wir, es würde anders sein.  
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ich erinnere mich an viele Momente, die für mich persönlich sehr bedeutsam waren, gleichzeitig kann eine Stimme unmöglich die Vielzahl seiner Schüler*innen repräsentieren. Ich schrieb ihm Briefe, ich glaube das taten viele von uns. Ich schrieb Stücke an ihn und über ihn, auch das taten viele. Er kommt in meiner Kammeroper vor als Vaterfigur - auch diese Rolle scheint sich durch einige unserer Biografien zu ziehen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Er war Projektionsfläche für uns, die uns zum Wachsen verhalf. Diese Aufgabe gelang ihm mit so viel Leichtigkeit. Wenn ich in Stücken feststeckte und nicht weiterkam, und mit ihm über meine Anliegen sprach, wirkte es hinterher nicht nur machbar:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gelang ihm immer, mich an den Ort zurückzubringen, wo ich Genuss und meine kindliche Neugierde spüren konnte, selbst nicht zu wissen, wie das Stück weitergeht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Als ich ihm davon einmal erzählte, sagte er mir, dass er genau das selbst beim Komponieren spürte, und deshalb so gerne diese Prozesse begleitete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist unmöglich, als eine einzige Person diese diverse Gruppe an Komponist*innen zu repräsentieren, die er inspiriert, provoziert, unterstützt, belehrt hatte und von denen er sich auch interessiert und teilnahmsvoll belehren ließ.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ihn als Lehrer auszeichnete, war sein Blick auf uns, seine Schüler*innen. Im besten Sinne hatten unsere Stücke, unsere Gedanken und Ideen eine höhere Priorität für ihn als unsere Herkunft, unser Status oder unser Geschlecht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Beruf, Komponist*in zu sein, ist alles andere als leicht in einer Welt aus Kürzungen, struktureller Diskriminierung und gesellschaftlicher Lebensrealitäten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es gibt berühmte Namen unter Wolfgang Rihms Studierenden. Es gibt aber ebenso Personen, die nicht auf diesen Listen stehen. Im Rahmen dieser sozialen und strukturellen Ungerechtigkeiten hat er dennoch stets versucht, lebbare Wirklichkeiten für seine Studierenden zu schaffen. Das Wolfgang-Rihm-Stipendium der Höpfner-Stiftung war eines davon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerne möchte ich mit einer Anekdote und danach mit vier Gedichten meine Rede abschließen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ***
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wolfgang Rihm, Markus Hechtle und ich hielten im Februar 2020 ein Seminar für die Kulturakademie ab:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das Thema war Tonalität und ein Kind im Seminar sprach über die Tonarten und Skalen, in denen es noch komponieren wollte..
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und Wolfgang fragte nach Cef -Moll. Ob diese Tonart wenigstens auch auf der Liste stünde. Dieser rhetorische Kniff war so einfach und mühelos — einem Kind zu verdeutlichen, dass diese Regeln menschengemacht sind und somit so sehr gebogen und verzerrt werden dürfen, wie es der schaffenden Person beliebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ***
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ist eine Auswahl an Gedichten, die ich Wolfgang im Laufe der Zeit widmete:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           We.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wusste nicht, dass ich doch gar nicht gehen wollte. Was zu fragen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ungefragt zu wissen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Da wollte es aus einer Windung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Papier, in Nägel, über Bleche Schepperned
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Schwebteilchen in Stimmung Wagt zu fragen, wiegen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pocht und noch pausiert
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein Puls, wie agitiert, schluckt auf, Streicht ab. Da.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da fragt das Fromme nach der Wendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ***
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           We. Er.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Formte mich
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und warst du nicht
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und formst
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Was würde Wolfgang sagen Gleich einer Höhlnis Verfenstert sichit
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Verhängnis vor
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Den trüben Traubent
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Würde vor allem Noten-Esspapier
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Unsere Jesus-Nachos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ***
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wo treffen wir uns
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn dieses Seil aus Worten Taten und Gehörtem
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            All meine Michs
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nicht mehr zusammentreiben kann
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zellen keinen Organismus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Idee
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Keine Zuhäuser
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eines Blutes sich uns finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ist die Verabredung
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Am Infopoint
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Trotzdem doch noch der Brunnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und unser Trinken
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Bitte niemals ohne Diskussion. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ***
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nichts steckt in dieser Erde
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es haucht durch Wind
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dort tanzt marschiert
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Noch schunkelt sich uns nichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dort greifen wir in Dünste
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Streicheln an unseren Fantasien als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wären’s
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Wattige Erinnerungen
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Rorschach-Wolken
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Abdruck eines fremden damaligen Selbst
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Farbe nur Erkenntnis
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Weil sie einmal korrekt verinnert war. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Tue, 03 Dec 2024 17:41:19 GMT</pubDate>
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      <title>trans day of remembrance 2024 - TDoR 2024</title>
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  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Rede vom 20. November 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/frame_000003.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           El Lukijanov, 20. Nov. 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo immer ich auch vorkomme, lebe ich mittlerweile überall offen trans. Und das tue ich mit vielen Konsequenzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute ist ein Trauertag für uns. Wir gedenken der getöteten trans Personen. Wir, die wir heute trauern, leben. Vielleicht haben wir gerade so, knapp, überlebt. Vielleicht stehen noch schwere Situationen vor uns, die wir noch irgendwie überleben wollen. Heute werde ich Suizidalität thematisieren, als Folge von transfeindlicher Gewalt. Bitte achtet auf euch, kontaktiert mich, wenn Ihr ein Gespräch wünscht, auch könnt ihr beim Netzwerk LSBTTIQA* eine Onlineberatung erhalten. Den Link dazu gibt es
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.beratung-lsbttiq.net/beratung-online" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           hier
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.beratung-lsbttiq.net/beratung-online" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.beratung-lsbttiq.net/beratung-online
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wir haben gelernt, dass körperliche Gewalt falsch ist, an allen Lebewesen. Viele von uns haben sie dennoch erlebt oder versucht sie irgendwie zu überleben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wir haben gelernt, dass Menschen Menschenrechte und eine Würde haben und nicht leiden dürfen. Der Anspruch auf unsere Rechte wird öffentlich diskutiert, dämonisiert, als Identitätspolitik abgetan oder mit Begriffen wie Political Correctness ins Lächerliche gezogen. 
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wir erleben institutionelle Gewalt, die sich nur zu oft in uns festsetzt und uns erzählt, wir seien selber schuld an ihr.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wir werden mit Anträgen, Ablehnungen, finanziellen Forderungen überhäuft für Dinge, die cis Personen nicht über sich ergehen lassen müssen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn einige von uns daran zerbrechen, spricht die cis Gesellschaft davon, dass trans Personen leider oft auch psychisch krank seien, oder dass die Wahrscheinlichkeit für uns, an einem Suizid zu sterben höher sei. Selten wird eingeordnet, dass die Ursache eine feindselige Umgebung ist, und zwar von unserer Geburt an. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An Tagen wie heute möchte ich keiner cis Person mehr irgendwas erklären müssen. Ich möchte in Ruhe mit Euch betrauern dürfen, wen wir verloren haben. Ich möchte betrauern, wen ich fast verloren hätte - dass ich immer wieder sehr nahe dran war mich selbst zu verlieren. Als in meiner Kindheit und Jugend nur wenige von meinem Transsein geahnt hatten, wäre ich mehrfach an den Folgen queer- und transfeindlicher Gewalt fast gestorben. Niemand hätte mich als Teenager aus der trans Community betrauert. Ich wäre in keiner Statistik aufgetaucht. Dass ich überlebt hatte, verdanke ich wenigen Menschen. Einige von euch stehen heute mit mir und haben mit mir überlebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich verdanke das Organisationen und Aktivist*innen, die weiter für unsere Rechte kämpfen, trans Politiker*innen, die lange genug durchhielten, um das Selbstbestimmungsgesetz auf den Weg zu bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich verdanke das den cis Allies, die mich trotz ihres fehlenden Wissens mit Interesse und Anteilnahme durch die letzten Jahre begleitet haben.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will mich nicht für die Empathie von cis Personen bedanken müssen, ich will sie für uns voraussetzen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich will nicht, dass unsere Existenz davon abhängt, ob Organisationen freundlicherweise genügend Fördergelder erhalten für das Einfordern unserer Rechte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die letzten Jahre habe ich nach meinem trans Coming Out versucht alles zu machen wie davor, nur zusätzlich meine soziale, medizinische und rechtliche Transition irgendwie nebenher zu planen und schrittweise diskriminierungsarm zu realisieren. Das war die Idee. Ich hatte vorher keine Vorstellung, wie häufig ich Ablehnung ausgeliefert sein würde und wie wund ich seelisch davon werden würde. Nichts hatte Zeit abzuheilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Letztes Jahr, in dunkler Zeit, begann ich wieder Gedichte zu schreiben. Gerne möchte ich im Anschluss an meine Rede ein paar davon vorlesen, mit dem Wissen:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ich habe überlebt, zumindest bis jetzt. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ich wünsche mir für uns, dass wir einander beschützen, so gut wir können. Denn darauf, dass cis Personen es tun werden, können wir uns selten verlassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wünsche uns, dass wir einander beschützen, besonders dann, wenn wir erschwerte Bedingungen bei einander erkennen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sei es Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit, die besonders hart die Frauen der trans Community trifft. Sei es Ableism, die Transfeindlichkeit gegenüber Menschen mit Behinderung, sei es Klassismus: also die trans Personen unter uns, die Armut erleben, die den Benachteiligungen in ihrer Schul- und Berufsausbildung ausgeliefert sind.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie jede Community reproduzieren auch wir Hierarchien und mindestens strukturelle Diskriminierung, die wir gelernt haben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           —
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gegen andere und gegen uns selbst. Für viele von uns gibt es keine safe spaces. Was wir schaffen können ist Anerkennung und möglichst viele Räume, wo wir Platz machen für diesen Unmut. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Heute ziehe ich meine Energie daraus, Hoffnung zu haben, für so viele, andere Menschen — für mehr Menschen als nur für mich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ******* 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein erstes Mal
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Besuch bekommen
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            In einer Psychiatrie
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Verhungert freute ich mich
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Eure Karte an mich
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            „Hurra ein Mädchen“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ihr schenktet mir ironisch invertierte rosa Blumen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich lachte noch aus vollem Halse
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           An meinen Zähnen klebt ein Rest
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dieses gefressenen Lippenstifts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ******* 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ******* 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vulkanhaare
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Widerhaken sich unter
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Jeden Tag
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ein Zettel nur mit meinem Namen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Er will nicht mehr zurück
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            In meine Hosentasche
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Drückt 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            An ein Strickmuster
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Altherrengrau
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Zwei Finger überprüften Rauheit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was immer du auch suchtest
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Du fandest einen Bruder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ******* 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ******* 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So viele Schriften  
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Übers Warten
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Manchmal will ich bloß so lange winterschlafen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis eine Welt
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Einerkenntnis
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aus letzter Furche ihres Eisschranks
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Findet
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sie eigenständig in der Mikrowelle
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Taut
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mich weckt,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mir meinen Testobart
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Schon glaubt,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Bevor er wuchs
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Während wir aller
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Schmetterlinge Schlüpfungen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           bestaunen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           willkommenheißen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           fliegen lassen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ******
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dankeschön.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/TDor_El-101aa43c.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gestern ist mein Professor gestorben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/SBGG-El-dbf717c7-193e885c.png" alt="zitierter Text: &amp;quot;Sie gaben an, den Vornamen 'El' wählen zu wollen. Dieser Name ist uns nicht als Vorname bekannt. Wir konnten nicht herausfinden, dass 'El' als Vorname genutzt werden könnte. Außerdem muss der neue Vorname/die neuen Vornamen dem gewählten Geschlecht entsprechen. 'El' scheint uns nicht eindeutig dem männlichen Geschlecht zuordenbar zu sein.&amp;quot;"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fühle mich schuldig, dass ich mich seit einem Jahr bei ihm nicht melden konnte. Es fällt mir schwer diese Gleichzeitigkeit auszuhalten, die Wut über mich, während ich selbst die Gründe dafür kenne:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Transition und damit erlebte Diskriminierung ließ mich nur schwerlich selbst überleben, und auch das fällt mir schwer zu akzeptieren, rückblickend wertschätzend auf meinen Überlebenskampf zu blicken. Ich steckte in der Reproduktion sozialer Erwartung, bei all dem Runterschlucken meiner Wut, Angst und Frustration über die verbalen und körperlichen Anfeindungen, diese Zeit würdevoll und elegant zu überstehen, persönliche Beziehungen damit nicht zu belasten und eine nahtlose Transition zu performen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wollte der Komponist sein, der nicht aufhört zu arbeiten, der nicht zerbricht und weiter komponiert, unbeeindruckt von der eigenen trans Identität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hätte Wolfgang eine Entschuldigung für meine Abwesenheit schreiben können, und gleichzeitig wäre es sinnlos gewesen. Ich weiß nicht, was ich hätte verständlich machen können, schließlich ging meine internalisierte Transfeindlichkeit so weit, dass ich nicht einmal in der Lage gewesen wäre, mir meinen Überlebenskampf als gerechtfertigt zuzugestehen. Ich hatte keinen Raum für seine Situation, und jetzt ist es zu spät, und das tut mir sehr leid. Als Absolvent war ich verunsichert wie ein flügge gewordenes Kind, dem die Federn versengt wurden, in der Scham mich so nicht blicken lassen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er hat seit unserer ersten Begegnung, unvoreingenommen meine Stücke und Skizzen betrachtet, seine Haltung dazu präzise eingenommen, egal an welcher Stelle ich im Leben parallel gekämpft habe. Während ich dafür dankbar bin: genau diese Eigenschaft machte es für mich undenkbar mich ihm zu dem Zeitpunkt zu vermitteln - und gleichzeitig hätte ich den Raum für seine Situation nicht gehabt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den alltäglichen Hass, der mir begegnete und die Angst in die es mich versetzte, habe ich versucht wie kleine, lästige Trauermücken mit einem sanften Luftstoß abzuwehren, am liebsten auch noch unmerklich für andere. Ich ließ sie so ungehindert in meinen Untergrund, bis sie sich in meine Wurzeln fraßen und ich versuchte trotz Suizidalität und schwerer Depression weiter zu arbeiten und hoffte, ich könnte es irgendwie nach Außenhin schadlos überstehen. Ich hoffte inständig, genügend Glück zu haben, dass mein Zerbrechen an der Situation nicht als künstlerisches Scheitern verstanden werden würde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nur aus vertrauensvollen Erzählungen weiß ich, wie es ihm das letzte Jahr ging, und ich bereue es, ihn nicht selbst gefragt zu haben. Ich betrauere den Verlust eines Menschen, der in meiner Kammeroper als Vaterfigur verarbeitet wurde und der mir Kraft gab. Trotz meiner prekären Situation trieb er mich an größere Bögen zu spannen, als würde mir jedes Mal ein Ende eines neuen Regenbogens zum Ziel wachsen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stolpere  noch immer durch meine Gedanken und Emotionen, und es fehlt mir an Bündelung, um zu beschreiben, wie  es für mich mit ihm war, ohne abgrenzen zu müssen, wie es nicht gemeint ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich war wie ein Kind eines Kindes seiner Gedanken vielleicht, und innerlich rebellierte ich. Es ging um ein Wachstum, das mir nicht beibrachte, wie ich kompositorisch Schnürsenkel binde, auch nicht, wie ich mich zu anderen etablierten Erwachsenen verhalten müsste. All das war für ihn uninteressant. Eher nahm er mich an die Hand und befragte mich, und dann betrachtete er meine Antwort, nahm sie an die Hand, wandte sich zurück an mich, um mir ehrlich und taktvoll mitzuteilen, wohin es weiter gehen könnte. Er schickte mich einmal zu
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Roses
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von Cy Twombly und ich starrte auf die riesigen Gemälde und brach in Tränen aus, weil mich die Wucht ihrer Leidenschaft erschlug. Ich konnte ihm erst nach einem Jahr erzählen wie es war und er packte mich an dieser Erfahrung und sagte, dass darin etwas wichtiges für meine Arbeit liegt und nur ich dazu die Antworten finden werde. Das klingt zu magisch, zu hellseherisch und zu unpräzise um mich davon führen zu lassen, doch gerade deshalb spornte es mich an, nach dieser leidenschaftlichen Zelle in mir alleine zu suchen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine Lebensrealität veranlasste mich oft dazu, mir zuallererst einen Raum freizukämpfen, in dem die in mir entstehende Musik überhaupt für mich hörbar werden konnte. Dort kam ich oft erschöpft, abgekämpft an, und auch wenn ihm meine Umstände oft nicht bekannt waren, schien er diesen Kampf anzuerkennen. Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Roses
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hingen dort, und ich sah sie, aber ich reiste dorthin mit meinem letzten Geld und danach kämpfte ich für eine Perspektive, weiter zu studieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er ignorierte mich nie in meinem Zustand, eher schenkte mir seine Leichtigkeit und Freude, sein Genuss, mit dem er sich mit mir über Musik unterhielt, meine Erinnerung zurück. Nach jedem Gespräch mit ihm wusste ich wieder, wofür und wohin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit meinem Unfall im März 2024 hatte ich zunächst keinen Ton komponiert, vor ein paar Tagen begann ich wieder damit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich denke oft darüber nach, inwieweit es nur mein Glücksfall war, unbestechlich wie er war, dass er meine Ideen und Gedanken für unterhaltsam genug hielt, um sich mit meiner Entwicklung beschäftigen zu wollen. Einmal, als er meine Unsicherheit bezüglich meiner Vita wahrnahm, sagte er zu mir, dass es doch das beste sei, eine ungewöhnliche Biografie mitzubringen, und alles andere doch langweilen würde. Ich bin mir sicher, diese Aussage hätten andere improvisiert, um ihre Vorurteile über Menschen wie mich weiterhin im Stillen zu reproduzieren, oder andere hätten das aus unprofessioneller Sensationsgier zu mir gesagt, als wäre ich ein spannender Unfall. Aber bei Wolfgang glaube ich an seine Aufrichtigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende meines Studiums sehe ich ein Scheitern an meiner Idee und an der sozialen Notwendigkeit, mich an neoliberalen Aufstiegsnarrativen abarbeiten zu müssen, damit “jemand wie ich” “es” auch mal schafft. Diese Enttäuschung wollte ich für ihn nicht sein, nicht etwa weil ihn diese Oberflächlichkeiten interessiert hätten, sondern die Bedeutung, die dieses Scheitern für mein Schaffen und meine anderweitige Lebensrealität einnimmt. Als könnten meine Umstände sein reines Interesse an meiner Musik verwässern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon im Studium erreichte ich alle Ziele nur abgekämpft und in der Hoffnung, es würde sich ein Raum ergeben, der für mich sicher genug sein könnte, ich zu sein, und das nicht nur mit meinen Stücken, ein Komponist, der alles andere über sich verstecken muss. Leider ist die Welt nicht Wolfgang Rihm. Leider sind Kompositionen mehr als nur das, weil sie so viele für (privilegiertere Menschen unsichtbare) Ressourcen beanspruchen: sie brauchen zu viel von dem, was ich an Voraussetzungen nicht mitbringe. Und trotzdem: seine Erwartung an mich - zu komponieren -, repräsentiert für mich nicht die Perspektive eines privilegierten weißen Mannes, der etwa durch fehlende Sensibilisierung etwas angerichtet hätte, das unterm Strich für mich nicht richtig gewesen wäre. Vielmehr erkannte er mich in meiner Hingabe fürs Komponieren und meinen Trotz, für diese Zeit alle anderen Faktoren auszublenden, mein gleichzeitiges Desinteresse an allem anderen. Und seine für ihn ihm gewidmeten, offen stehenden Türen waren so oft auch für mich die Einladung für Andere, meiner Arbeit ebenso offen zu begegnen wie er es konnte. Wenn auch nur für den Moment des Arbeitens, so konnte ich meine prekäre Situation eine Zeitlang ausblenden und einfach nur Komponist sein. Ich versuchte meine Idee zu bereinigen, das Stück aus den Krisen heraus zu schälen und meine Obsession in Hingabe zu verwandeln, und das für jede Komposition aufs Neue.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abseits von all meinen notwendigen Ablenkungen und Windungen, verstehe ich mittlerweile mein Bedürfnis: er lehrte mich den Blick scharf zu halten, um meine und die Ästhetik Anderer zu erforschen, sie zu erkennen und zu schätzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Überall, wo ich Begegnungen schaffe, steckt ein Potenzial. Mein Interesse für die Wahrnehmung des Gegenübers lässt sich in ein einmaliges Thema, eine einmalige Form, in einmalige Ideen, Gedanken und Emotionen übersetzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn er jetzt nur da wäre, um das zu lesen und mich dafür zu kritisieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 28 Jul 2024 19:42:02 GMT</pubDate>
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    <item>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Intersektionale.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           vom 12. März 2024, Karlsruhe Krankenhaus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/Intersektionale_1-9fcc46c9.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/Intersektionale_2-c3e8c918.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/Intersektionale_3.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/Intersektionale_4-af534f3e.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/Intersektionale_5.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/Intersektionale_6-25d8467b.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 13 Apr 2024 02:29:23 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ich bin nicht deine Schwester</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin nicht deine Schwester
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich muss auf dich wütend sein, das haben wir gelernt. Es gibt ein Individuum, das schuld ist an einer strafbaren Ungerechtigkeit. Wir müssen erörtern und erstreiten, bis wir uns zur Wahrheit durchgeschält haben. Wir erfinden Röntgengeräte für diese Sachen, damit wir nicht alles aufschneiden müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wenn dabei Angelegenheiten übrig bleiben? Strafbarkeit wäre da, und ein wütender Finger, aber ohne Anweisung, in wessen Richtung er zeigen soll
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Strafe wartet und wird nicht abgeholt, weil wir uns nicht einigen können, von wem. Dieses Fluchgeschenk steht neben einer Figur und betört alle die vorbeigehen, versetzt sie in Blutrausch, Ekel, sadistische Freude und macht Schönes zu einem Spiel, Versautheit zur Realität ohne Notausgang. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einem Modell wird das Brett unter den Füßen weggezogen. Ich liebe dich? War nur Spaß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dir wird schwindlig? Selbst schuld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich muss auf dich wütend sein. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich mein Herz befrage, vermisse ich dich. Ich liebe niemanden, ich wüsste gar nicht wie das geht. Wenn ich mein Herz befrage, will ich zurück in unsere Nähe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich suche Stellvertreter*innen, Ebenbilder. Ich weiß du hast vergessen mir zu glauben. Wir haben keinen Vertrag, waren aus demselben Uterus verstoßen, aber wer war schon dabei, stimmt das überhaupt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Erwachsenen wollten reichen Fremden gefallen um weniger fremd zu sein. Wir buhlten mit diesen Fremden erst um unsere Eltern, bis wir gegen sie um den Gefallen Fremder warben, dass wir selbst nur ein bisschen weniger fremd sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Schwester, ich bin nicht deine Schwester. Ich will dir das nur einmal sagen, aber 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Du hast mir meinen Mund in schönstem Muster zugestickt. Alle meine Farben explodieren nach hinten aus meinem Kopf in Richtungen die mir egal sind. Meine großen Regenbogenaugen schauen nur zu dir sie wollen es dir sprühen, ein Druck, wie Kraft sich sammelt. So bitten sie dich, es sammeln Stellvertreter*innen meinen Farbschleim, schmieren ihn auf Ebenbilder, klecksen meine bunten Reste auf ihre Rahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sollte netter sein. Du verstehst es schließlich ohne mich zu leben, das fühl ich irgendwie. Aus der Ferne und mit zugenähtem Mund schmeck ich was ich nicht wissen will.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwester, ich will dir verzeihen. Ich will die Wahrheit. Ich weiß nicht wie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich dachte Wissenschaft wär einfach. Wahrheit findet statt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während ich lebte, lebtest du.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während du mich nicht mehr kennen willst, erkenne ich dich nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bin ich zu nett?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht sollte mein Finger einfach nur in deine Richtung, und er schafft es nicht über ein Herz. Ich will dass du dabei bist, dass du siehst, wie ich nicht deine Schwester bin. Ich will, weil ich immer glaubte dass du all das eigentlich schon weißt. Als einzige ganz ohne Fragen einfach immer schon das alles weißt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich werde und du hast keine Worte, ich werde Negation und Worte für mich braucht es nicht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin einfach nicht deine Schwester. Es ist nicht einmal eine Antwort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich könnte jemand sein, und du bleibst meine Schwester.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich bin einfach ein Unbezeichnetes, ein Zugesticktes, das Farben explodiert, bis mein Druck nach dir zu schreien wann versiegt. Vielleicht werden die Ausbrüche erst blasser und dann erst schwächer, bis Pastelltöne unkontrolliert aus allen Narben tropfen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Schwester, all diese Risse will niemand tupfen. Ich weiß ja selbst nicht wie, aber es ist, als könntest nur du mir diese Freiheit schenken, damit ich liebend irgendetwas machen darf, zum Beispiel liebend altern?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will dass es vergeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute sah ich unseren Film. Ich saß alleine in der Mitte eines Kinos und war zu wütend um zu weinen. Es vergingen mehr als zwanzig Jahre, sie machten eine weitere Version, da irgendwo in der Geschichte kommen wir noch immer vor und weinten mal zusammen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich fürchte, dass nur ich so fühle. Ich weiß nicht wie ich sagen kann “ups, meine Schuld, bitte komm zurück”. Es gibt keins. Alles Zurück war eine Lüge und Gewalt. Neben mir steht eine nicht abgeholte Strafe. Sie wiegt so schwer und mein Finger will nirgendwohin mehr zeigen. Meine Erinnerungen haben mich verflucht und ich bin un —
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles Aufrichtige ist nur ein Spiel und hinter gebrochenen Spiegeln schauen ernste Fratzen her.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich träume, trenne ich mir meine Lippen auf, es fliegen Schmetterlinge, Bienen, Käfer heraus und wenn ich spreche spuck ich Blüten. Wenn ich träume halte ich deine Hände bereit zum Kinderreim. Wir formen wieder Silben die wir zu sprechen längst vergessen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deinen Stellvertreter*innen erzähle ich Geschichten, die ich für dich lernte, dass du einschläfst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich versuche nicht mehr zu weinen. Versuche groß zu sein und Stress zu haben, darüber zu vergessen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Versuche es mit Bitterkeit und deplatzierten Witzen, dem Wuscheln über gekämmtes Haar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich versuche meinen Glauben in der Körnung zu versenken, wo ich an alles Übrige auch nicht glaube.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als würde mir noch immer hier ein Körnchen dort ein Teilchen fehlen. Als würde ein Sinn uns zusammenfügen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du bist meine Schwester. Und ich bin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 11 Feb 2024 01:19:08 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Warum ich nicht mehr geschrieben habe</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Körper, Freiheit, Sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/2023-11-07-13-49-58-556-105cfd3c.jpg" title="Vor einem erfolglosen Vorstellungsgespräch"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trans zu sein, bedeutete letztes Jahr für mich unbezahlt und zu jeder Zeit daran zu arbeiten, zu meinem Recht zu kommen: sein zu dürfen was ich bin. In künstlerischen Berufen sind wir unter- bis unbezahlte Arbeit gewöhnt, unsere Identität unterfüttern wir mit unserer unablässigen Leidenschaft zur Ausdrucksfreiheit, wir leben für den frischen Blick und warten nicht auf Zertifikate — wir machen, empfinden, machen, so zuversichtlich es eben geht. Wir zahlen dafür mit Zukunftsangst, Abhängigkeit von reichen Personen und Institutionen, deren Meinungen wir oft nicht teilen, manchmal mit der rohen Bitte an Freund*innen und wohlgesonnene Kolleg*innen um anerkennende Unterstützung, ein bisschen weiter arbeiten zu dürfen, in der Hoffnung auf monetäre Anerkennung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als trans Person arbeite ich mich unbezahlt ab am Gesundheitssystem, an meinen Angehörigen, Kolleg*innen, Vorgesetzten, ich tariere aus, wie ich vor wem gegendert werden will, während Gesetze sich ändern und fast ausschließlich cis Personen über unsere Existenzberechtigung öffentlich in Talkshows, politischen Ämtern und Zeitungen diskutieren. Ich verlor immer wieder Menschen, von denen ich dachte, sie würden mir zur Seite stehen. Auch um mein privates Geld wurde ich gebracht, weil es zu wenig Gesundheitsversorgung und -aufklärung gab. Irgendwann begrüßte mein Bewusstsein mich jeden Morgen mit dem Vorwurf, schon wieder aufgewacht zu sein, als wäre jeder Tag zu leben einer zu viel gewesen. Die Situation setzte mich also soweit unter Druck, dass ich irgendwann selbst so weit war, mir meine Existenz vorzuwerfen. Suizidalität ist für trans Personen eine reale Gefahr. Auch meine Aufklärung über diesen Umstand konnte mich emotional nicht darauf vorbereiten, wie sich Diskriminierung, Ablehnung, Einsamkeit und das Gefühl bedroht zu sein auf meinen Lebenswillen auswirken würde, zumal ich dachte, weitaus schlimmeres überstanden zu haben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mittlerweile habe ich versucht mich an diese neue Realität zu gewöhnen, nicht zu wissen, wer mir welche Aspekte meines Transseins als nächstes absprechen wird, in welcher Toilette ich wieder bedroht werde, wer mich als nächstes im öffentlichen Raum beleidigt, wer mir Zugänge verwehrt, sich Regeln ausdenkt um mir den Zugang zu Gesundheitsversorgung zu erschweren. Ich versuche mich darauf vorzubereiten und erwarte von den Menschen die noch an meiner Seite sind, mich nicht allein zu lassen, wenn Termine bevorstehen, die für cis Personen keine Probleme darstellen, wie eine öffentliche Toilette aufsuchen, abends sicher zu Hause ankommen in Gegenden, die für
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weiße
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hetero-cis Personen kein Sicherheitsrisiko darstellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine künstlerische Identität wiegt für mich schwerer als eine andere imaginierte Berufswahl. Oft befand ich mich in der Situation, meine künstlerische Integrität gegen gesellschaftliche Systeme schützen zu müssen, ob es in Krankheitsphasen war vor Ärzt*innen, die diesen Lebensschwerpunkt mit einem Hobby verwechselten und sich deshalb in diese Lebensbereiche übergriffig und uninformiert einmischten, während bestimmter künstlerischer Projekte, in denen Originalität, Aneignung und Zuständigkeiten vertauscht wurden, Arbeitsvermittlungen in staatlichen Institutionen, die dieser Arbeit jegliche Wertigkeit absprachen, in Privatheit, wo es die Unterstützung braucht oder wenigstens einen Raum, der nicht behindert, in dem Beziehungspersonen sich von dieser Lebensrealität bedroht fühlten oder Freund*inschaften ein Ultimatum formulierten. Es gibt also Scheidewege, Auslenkungen die ich bewusst traf um weiterhin künstlerisch tätig zu sein oder mir eine möglichst günstige Umgebung für meine berufliche Realität zu schaffen. Hier von Identität zu sprechen finde ich mehr als angemessen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschlechtliche Identität scheint aber anderen Regeln zu folgen. Während ich bewusste Entscheidungen treffen musste, um mir ein künstlerisch unterstützendes Umfeld zu basteln, das mich erst dazu befähigt künstlerisch aktiv zu sein, besteht meine geschlechtliche Identität mit oder ohne Unterstützung; es braucht nicht einmal ein inneres Coming Out für die Existenz meiner Geschlechtsidentität. Ich kann es  sein und es mir gleichzeitig absprechen, es leugnen, das Wissen darum  betäuben, mich so sehr dafür bestrafen, bis ich aufhöre mir selbst zu glauben. Bei alldem bleibt es dabei: kein anderer Mensch kann die Frage nach meinem Geschlecht für mich beantworten: Andere können mich zwar in die Situation versetzen diesen Teil meiner Identität vernichten zu wollen, jede Einflussnahme der Mitmenschen erfährt bei der Frage von Geschlechtsidentität jedoch eine harte logische Grenze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Möglicherweise legen trans Personen ungewollt mit dieser Tatsache den Finger präzise auf eine bisher noch wenig erkannte Wunde: unsere Gesellschaft, deren einziges funktionierendes Heilsversprechen Aufstieg ist, scheint doch viel abhängiger zu sein von Unterwerfung und Kontrolle, als wir es uns bisher eingestanden haben, trotz unseres Demokratieanspruchs, der scheinbaren Einigung auf Menschenrechte, einem universellen Nachdenken über Leben und Leidensfähigkeit. Die faktische gesellschaftliche Machtlosigkeit über die Geschlechtsidentität eines Individuums kann eine Erklärung für diese Vehemenz sein, mit der das Existenzrecht von trans Personen immer wieder, schamlos und öffentlich, zum Diskussionsgegenstand erklärt wird:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir, trans Personen, verkörpern die unauslöschliche Erinnerung an eine kollektive, gescheiterte moralische Eitelkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            River Butcher sagt in seiner Standup Performance
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=05fSVMhsOCY" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Somebody’s Boyfriend
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “If you don’t know, what a cisgender person is — you’re it! […] It’s really easy to remember.” 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschlechtliche Identität existiert unabhängig von Performance, egal was ich wem in welchem Moment vormache, wir leben in einem System, in dem die Geschlechtszuweisung bei Geburt den meisten Menschen keinen Schaden zufügt, auch wenn die daraus abgeleiteten sozialen Rollen sowohl cis als auch trans Personen viel Leid verursachen. Was wollen trans Personen? In Ruhe das Geschlecht sein dürfen, das sie sind, wie cis Personen auch, egal wer oder was sie außerdem noch sind. Es ist nicht wichtig, dass cis Personen eine Meinung zu trans Personen haben. Es ist okay, keine Expertise auf vielen Gebieten zu haben, sich etwas erklären lassen zu müssen und in die Situation geworfen zu sein, den Mitmenschen das allerpersönlichste Erleben schlicht zu glauben. Wenn die moralische Eitelkeit eine Kränkung erfährt, ist es erlernbar, sie als gescheitert auszuhalten und die Gegebenheit anzuerkennen, trotz und wegen Unwissenheit Leid mitverursacht zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich schreibe hier kostenlos, ich kläre an vielen Stellen kostenlos auf. Meine Universität sind wunderbare Aktivist*innen, und nicht weniger die schmerzhaften zeitintensiven, bisher unbezahlten persönlichen Errors. Wenn ich lerne, überlebe ich. Das ist mein Zertifikat. Wer mich unterstützen will:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/contact-me"&gt;&#xD;
      
           beauftragt mich!
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachwort:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wegen der sich zuspitzenden gesundheits- und globalpolitischen Entwicklungen habe ich mich dazu entschieden, in künftigen Texten, sollte Gendern erforderlich sein, für mich bis auf weiteres nur noch männliche Formen zu verwenden. Das ist eine persönliche, sicherheitsorientierte Entscheidung, einige ahnen sicherlich bereits die konkreten Gründe dafür. Für meine Texte verwende ich weiterhin, wenn ich alle Menschen meine, genderinklusive Sprache.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 14 Jan 2024 21:02:23 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>GEDOK-Musikpreis Karlsruhe</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/gedok-musikpreis-ka</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Freund*innen der neueren und nicht verklingen wollenden Musik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/Untitled-1.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Morgen Abend, 27.11. um 19.30 Uhr im Velte Saal, Schloss Gottesaue Karlsruhe, findet im Rahmen des erstmals vergebenen GEDOK Musikpreises, den ich dieses Jahr empfangen darf, mein Preisträger*innenkonzert statt.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es werden wiederaufgeführte Kompositionen und Uraufführungen erklingen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
             Das Hörspiel „Wasser unter“ (Uraufführung), erforscht auf lyrische Art einen Körper nach Kränkung und Erkrankung, nach Abilisierung, also dem Privileg, von der Umwelt nicht behindert zu werden, nach Geschlechtszuweisung, Armut und dem nachteiligen Geschäftsmodell Liebe.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           In der Miniaturreihe Talkachord (UA) werden in aller Privatheit Selbstgespräche am Clavichord mit dem Rücken zum Publikum in sich hineingenuschelt. Drei verschiedene Gesichter werden hier verborgen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
             I. Menschentier II. Geklaute Einsilben des Patriarchats III. posthumanist singer-songwriter 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Komposition Ereignishorizont (du Schönes) (Uraufführung) für Stimme und Ensemble ist inspiriert durch queer joy: leidenschaftlicher Freude und hedonistischem, lebensbejahendem Genuss an der eigenen Queerness. Der Text widmet sich dem unvergifteten, reinen Begehren und gleichzeitig vergeblichen Wunsch nach tiefer Beziehungserfahrung erlebten Schmerz zu teilen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Out (2021), eine Wiederaufführung für Helder Tenorblockflöte solo wird ebenfalls erklingen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Interpret*innen sind u.a. Holden Madagame (Tenor), Daria Vorontsova (Clavichord und Klavier), Carolin Elena Fischer (Helder Tenorblockflöte), sowie Saori Matsumoto (Englischhorn), Tinghsuan Huang (Posaune) und Michihiro Yoshida (Schlagzeug).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich hatte vor einer Woche einen schweren Radsturz, trug zahlreiche Prellungen und eine Gehirnerschütterung davon. Heute ist mein erster Tag, den ich seitdem wieder vor einem Bildschirm verbringen darf. Viel Spaß Euch mit dem Resultat &amp;lt;3
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Text ist mit Assistenz von Kim Emily Panholz entstanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 26 Nov 2023 21:17:52 GMT</pubDate>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/signal-2023-11-24-165047_002-082ffbeb-08cfe8b0.jpeg">
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zurück ins Neue</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/zurueck-ins-neue</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist nicht neu für mich,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/signal-2023-03-06-200918+2.jpeg" alt="Arbeitsmuseum Hamburg, verschiedene Ansprache, Gendern, gescheitertes Gendern"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           freiberuflich zu arbeiten. Freiberuflichkeit bedeutet für mich überleben, irgendwie. Einem Instinkt, Gelegenheiten und Überzeugungen folgen und egal; weitermachen. Existenzielle Ängste kenne ich seit meiner Kindheit. Obwohl ich mir diese Unsicherheit für mein Erwachsensein zunächst am liebsten weg gewünscht hätte, entscheide ich mich nunmehr ganz bewusst dafür.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute gibt es einen Konkretisierungsversuch über mein Trans*-Sein: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer wieder denke ich über die Frage nach, wie Genderperformance, -prägung und gesellschaftliche Gender-Akzeptanz zusammen hängen, erst einmal in einer Box nur für mich und meine persönliche Biografie gedacht. Die letzten Jahre habe ich mich darin geübt meinem Ich psychoanalytisch zu begegnen. Nun aber verwerfe ich viele dieser Ansätze, weil ich sie für unzureichend halte: 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Im Zweifel war die Gefahr einer Rückkopplung viel zu hoch (selbstverstärkende Effekte und Reproduktion bestehender Annahmen verführen zu selbsterfüllender Prophezeiung, diskriminierendes Verhalten kann beispielsweise solch eine Reproduktion sein). Auch in meinem Fall verfielen meine ehemalige Analytikerin und ich einer Diskriminierungs-Retraumatisierungsschleife, und ich konnte nur mit viel Überwindung die Reißleine ziehen, indem ich diese Therapie für gescheitert erklärte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als stünde ich wieder am Anfang der Fragen meiner Trans*identität, will und kann ich nur mit der banalen Erkenntnis aufs Naivste entscheiden, was sich für mich schlicht gut anfühlt, ich kann nur noch versuchen alle Störungsquellen zu erkennen, mich von ihnen entfernen und auf mich hören, also genau dasjenige verlernen, was ich aus verschiedenen Diskurs-Kulturen nahegelegt bekommen habe, umlernen, was die Gesellschaft und alle meine mir helfen wollenden Psychotherapien mich lehrten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gesellschaft ist transfeindlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gesellschaft stellte mir so lange keine offenen Fragen zu meiner Geschlechtsidentität, bis ich genug Angst davor entwickelte mich selbst zu befragen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gesellschaft verfolgte ein Ziel ohne es zu verraten: Komm zu uns, hier fühlen wir uns weniger bedroht, hier werden wir dich nicht bedrohen. Sei wie wir, dann wird alles ruhig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Genau an dieser Stelle verorte ich meine bodenlose Wut, die mir die Zunge verknotete. Keine der Methoden, die ich in meinen therapeutischen Sitzungen seit meinem 16. Lebensjahr über Gefühlsregulation lernte, ließ mich diese Emotionen greifen. Nicht einmal halfen sie mir bei der Benennung des eigentlichen Problems: eine gegenseitige Verzahnung von Misogynie, Binarismus, Cisnormativität und Heteronormativität, die mich penetrant und in jeder Lebenssituation attackierte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst die Abkehr von meiner Kompromissbereitschaft, Diskursfreudigkeit, mein Schrei nach Ruhe, lockerte den Beißkrampf dieser Bestie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es muss noch viel geschrien werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück ins Neue der Selbstständigkeit, meines Überlebensdrangs, meiner naiven Frage danach, wer ich bin, welche Transition ich wann vollziehen kann, juristisch erkämpfen will und wer mitkommt. Kommst du mit? Bitte komm mit, sicher wird es für uns sehr spannend. Für mich wird es schwer und ich werde dich brauchen. Bitte komm und lass dich von meiner Unterhaltsamkeit bestechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trailer meiner Kammeroper
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Крик [krjˈik] — der Schrei.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Ausschnitte sind
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           jugendfrei, daher ohne Einloggen auf YouTube einsehbar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die gesamte Videoaufzeichnung meiner Kammeroper Крик [krjˈik] — der Schrei finden Sie hier. Je nach Browser sind ein Einloggen und die Altersbestätigung erforderlich. Ich weigere mich meine Sprache zu zensieren, wenn ich schon eine komplette Videodokumentation meiner Kammeroper kostenlos anbiete. Auf Grund der Nutzungsbedingungen von Videoplattformen ist die Altersbeschränkung leider nötig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           El Lukijanov
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Komposition, Libretto, Instrumentenbau, Regie, Programmierung, Sensoren, Audio- und Videoproduktion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           El Kazovsky
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gedicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cora Hannen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inszenierung, Dramaturgie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Julika Hing
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sopran, Sprecherin, Konkavbögen, Megaphone, Drucksensoren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Carla Genchi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mezzosopran, Melodica, Megaphone, Drucksensoren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mariko Lepage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mezzosopran, Konkavbogen, Megaphone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lotte Krüger
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Harfe, Konkavbögen, Luftschlangen und Ellbogensensor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Daria Vorontsova
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klavier, Melodica, Toy piano
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Yue Zou
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klavier, Melodica, Toy piano
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alexander Vozian
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klangregie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            David Tanner
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Video- und Lichtregie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ferry Kummich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          und
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           El Lukijanov
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Design "shredded brain"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danksagungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wolfgang Rihm
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Markus Hechtle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Amy Pollitz, Anatoliy Merzliakov, Badische Landesbibliothek Karlsruhe, der gesamten Bühnentechnik der Hochschule für Musik Karlsruhe, Cecilia Damström, Christoph Latzke, Cora Hannen, Christoph Latzke, Dániel Szabo, El Kazovskij, El Kazovsky Foundation, Ferry Kummich, Hochschule für Musik Karlsruhe, Institut für Musikwisschenschaft und Musikinformatik IMWI, Johanna Vargas, Kim Emily Panholz, Magdalena Cerezo Falces, Martin Döme, Michaela Kaiser, Michelle Sitko, Moritz Laßmann, Moritz Schenzle, S.A.M. Computerstudio der Hochschule für Musik Karlsruhe, Sean Silva, Shirley Wick, Toygun Kirali.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 06 Mar 2023 20:21:53 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Tag 366 - day 366</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/tag-366-day-366</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           24.02.2023
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/signal-2023-02-24-200132.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Produkt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will dir sagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass ich dich einmal halten wollt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          e
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Statt dessen frag ich dich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was du mir noch zu sagen hast.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will dir einmal sagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ich mir selbst noch einmal sagen muss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo war ich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum stand ich dort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne zu fragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo war ich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Wünsche mir mein Transparent durchströmten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In welchem kleinen Zeh
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kochte sich Masse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mir zu Blei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und warum stand 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und schloss ich mich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Will mir sagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil ich mich dort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gehalten wissen wollte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil Halten mir unhaltbar war
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So schüttle ich niemenschen mehr,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So hoffe ich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durchschüttle mich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will dir nichts mehr sagen 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sag ich mir
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebe mit meinem Tiger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Will uns dir entsagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kill
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           e
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          einen Darling, Darling.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           '
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Befehle, Bitte, Flehe: 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Öffne, schüttle, drehe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und mich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/signal-2023-02-24-200030_002.jpeg" length="387607" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 24 Feb 2023 20:48:46 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/signal-2023-02-24-200030_002.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Truthfulness, flaws and monsters</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/truthfulness-flaws-and-monsters</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Composing: on.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Poems: on.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pre-linguistics: on.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/Kri_k_frame_-22b453e7.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Titelbild1: Yangkai Lin, El Lukijanov
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Titelbild2: Yangkai Lin, Moritz Laßmann, El Lukijanov
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Once I read an article with the title “what to do with all these monsters”. It focused on that question about #metoo and the audience’s love for the monsters’ work and the simultaneous abhorrence, ruining the recipient’s empathy with the monsters’ deeds.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Psychologically it may seem obvious that our thoughts and feelings wander through fields of association, without finding any clear demarcation or border, we are always affected by everything that surrounds us at the same time. We can’t isolate ourselves from what already came to our attention. But how is it possible then to write, to compose, to anticipate - and therefor fulfill expectations or make unexpected things happen or even to imagine them and later be right about that? As a composer I am expected, am expecting from myself even, to work as a magician of time. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Considering all the thoughts which I dedicate to a composition, all my ideas that I discard, sometimes I imagine what it would be like to decontextualise my work as much as possible. What would there be left and how would it feel - for me and the audience.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Within my last work, I refused to answer that question to an extreme. I wanted to make it most personal with my chamber opera
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kri_k — der Schrei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          , hoping that this aspect of being personal, may it not mediate between artist and every person in audience semantically, all the more as a starting position
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kri_k -- der Schrei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          offers an emotional truthfulness.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            But this fragility of semantics remains. I could harbour false assumptions. Within my privileges I could take too long to become aware of my flaws and reproduce harm. In which way might I still be the monster, refusing to detect?
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Alternative/additional ideas: 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            I could just create more compositions with screaming, like I lately screamed into
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://christian-wernicke.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Christian Wernicke’s
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            guitar during an instrumentation workshop held by 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.alephgitarrenquartett.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Aleph Gitarrenquartett
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/00008_MTS_AdobeExpress.gif" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kamera: Moritz Laßmann
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            PS: my video is of the opera
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kri_k -- der Schrei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            is close to ready. As long as you're waiting: watch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://youtu.be/EfxB7stNKYI" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           here
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            my newest video from the world premiere of "How she bowed to her brother" on YouTube.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/Kri_k_frame_4-facb5cb5.jpg" length="1501786" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 23 Jan 2023 03:59:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.ellukijanov.eu/truthfulness-flaws-and-monsters</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/Kri_k_frame_4-facb5cb5.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/Kri_k_frame_4-facb5cb5.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>El.</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/name</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            El Lukijanov. Call me that.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Call me
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           El Lukijanov
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Call me
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Them
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstbestimmungsgesetz might happen or when. I wished to wish less but still what if I wouldn't have changed anything. We can invite everybody, and I might want to meet you again on my page. Call me then and call me they and call me El Lukijanov. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ruf mich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           El Lukijanov
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ruf mich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           El.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstbestimmungsgesetz wird kommen oder wann. Ich wünschte weniger zu wünschen aber was wenn es nichts geändert hätte. Wir können alle einladen, und ich sähe dich gerne wieder, an meiner Seite. Ruf mich dann und ruf mich El und ruf mich El Lukijanov.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ***
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit einigen von Euch habe ich diese Information bereits geteilt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Frage, ob ich etwas ändern möchte, wenn ich es dürfte, stellte ich mir 2022 sehr oft und entschied mich für den Vornamen El.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Namenspate meines gewählten Vornamens ist der russisch-ungarische Künstler, Lyriker und Performer El Kazovsky (1948 - 2008). Seine Biografie und die lyrischen Arbeiten begleiteten mich im Jahr 2022 intensiv innerhalb meines Schaffens und meiner eigenen Identitätsfrage.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei meinem Geburts- und Künstlernamen werde ich ebenfalls die Genus-spezifische Endung meines Nachnamens von Lukijanova zu Lukijanov angleichen. Für diejenigen, die sich für die russisch-sprachige, nicht-transkribierte Form interessieren, und wenn es eines utopischen, queerfreundlichen Tages (an den ich weiterhin glauben möchte) relevant wird:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Эль Лукьянов.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich danke allen Weggefährten für ihre Unterstützung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ***
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           With some of you I have already shared this news:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in 2022 I asked myself countless times what I would change if I were allowed and decided on the first name El. Eponymist of my name is the Russian-born Hungarian artist, poet and performer El Kazovsky (1948-2008). His biography and poems companioned and guided me in 2022, within my own word and also during the questions of my identity.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           My birthname and artist's name, which is genus based and originated from my Russian heritage I also converge it from Lukijanova into Lukijanov. For those who are interested in the Russian, non-transcribed form and -- please allow me this utopian belief --  when it might be relevant again, it is:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Эль Лукьянов.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            I'd like to thank all companions for their support.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PS: Der Webhosting-Service benötigt seine Zeit, daher wird die Umstellung und automatische Umleitung auf die Seite ellukijanov.eu noch einige Wochen dauern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The web hosting service seems to need a bit more time, so the complete transitioning and relinking to my new homepage ellukijanov.eu will take probably a few more weeks.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/IMG_9679-86091cbc.JPG" length="1268427" type="image/png" />
      <pubDate>Sat, 31 Dec 2022 11:45:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.ellukijanov.eu/name</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/IMG_9679-86091cbc.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/IMG_9679-86091cbc.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Master Rezital</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/master-rezital</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Крик [krʲˈik] - der Schrei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das habe ich nicht gedacht. Es klappte. Alles klappte. Ich schlief nicht, rauchte dich, kleines Seelchen. Wir gaben einander Namen, portraitierten uns in den Faltenwurf buntester Laken. Ich scherzte und wir stritten. Wir setzten uns, bewiesen unseren Ernst
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           unser Wollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kannst Du mich bitte glücklich machen, darf ich Dich happy sehn. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe Dir alles Wollen aller Maßen hinausgerissen. Wir lebten in einer Glocke und teilten mit Eingeweihten unseren Rausch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich ließ dich und du platztest. Vor allen Leuten ließ ich dich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bebten. Beide schwankten wir und brachen fast, vor allen Leuten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast weinte ich dich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fächere dir dein Programm noch immer zu, als ob nicht ich dasjenige wäre, welches noch immer nicht auf Zimmertemperatur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo bist du, bald schneide ich dich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da muss etwas leer nach dir sein. Aus allen Poren schwitze ich noch immer Farbe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verläuft an Gewebe das ich bald ändere. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verfärbt mir meine Naht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es passte Haut an eine andere mal. Dann schob sich mein Relief, und später kannten wir die Schwelle nicht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir lebten in einer Glocke, einmal. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele unzählige Male eigentlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Missachtete ich Dich, dann ließ ich Dich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir schworen uns dann einen Namen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pictures: Moritz Laßmann, El Lukijanov and Mariko Lepage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Design Titelbild: Ferry Kummich, El Lukijanov
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/908262D0-87FF-496B-86B2-4166B19286A7_1_105_c-0362fab2.jpg" length="800504" type="image/png" />
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2022 04:24:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.ellukijanov.eu/master-rezital</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/908262D0-87FF-496B-86B2-4166B19286A7_1_105_c-0362fab2.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/908262D0-87FF-496B-86B2-4166B19286A7_1_105_c-0362fab2.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>How we never bow to our brothers</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/how-we-never-bow-to-our-brothers</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto: Uraufführung von How she bowed to her brother
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Michelle Sitko, Valentin Paschotka,  Léa d'Antonio, Minoru Saito, Daria Vorontsova,  Miguel Jiminez, Luise Schmidt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leitung:  Joss Reinicke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da gibt es diese Idee, dass Dinge nicht werden. Dass Anstrengung nur einen ewigen Kreislauf des Scheiterns am Laufen hält. Wie ist es möglich sich selbst die Realität glauben zu machen? Es zeichnet sich ab, dass ich herauszufinden scheine, dass in Wirklichkeit eine Eigentlichkeit existiert, die, obwohl ich nicht an sie glaube, mir meine Überzeugungen zu widerlegen versucht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dinge funktionieren oft, nicht von selbst. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will sehr dass sie funktionieren. Ich schlafe dann nicht und dann sage ich ab und dann antworte ich Dir nicht. Dann gebe ich mich hin und will und weiß nichts von selbst. Dann esse ich und schlafe nicht und dann erhebt sie mich und ich will so sehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will nicht so sein. Ich bin lebendig, aus viel Fleisch. Aber damit sie funktionieren, funktioniere ich für sie. Ich funktioniere dann so sehr, dass ich nur fast krank werde, dass ich so plane, nur ganz wenig krank zu werden, ganz schnell wieder nur fast krank zu sein, damit ich noch länger funktioniere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will so sein. Da gibt es Fülle und ein Wollen, das alles hyperlebt. Da ist kein Nein an Dich. Ein Ja an eine Not.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frohe Weihnachten nachträglich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 28 Dec 2022 02:10:49 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Queersein und es zum Thema machen</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/queersein-und-es-zum-thema-machen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    
          Leben in einem Umfeld der extremen Priorisierung
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/signal-2022-11-19-203407-66808b09.jpeg"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich komponiere. Das ist nicht neu. Ich liebe es, aber hasse es auch manchmal, wenn ich den Druck verspüre liefern zu wollen, sich gleichzeitig keine innere Zuversicht dazu einstellen will (was unterschiedliche Gründe haben kann). Manchmal ist die Idee nicht ausgereift genug, manchmal fehlt die Zeit, manchmal fehlt es mir generell etwas an Selbstwertgefühl. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber vor allem liebe ich es. Ich liebe es auch innerhalb dieser Selbstzweckerfahrung, mich so oft schon für das Komponieren entschieden zu haben, dass ich deshalb, innerhalb meines momentanen  Status, an diesem Ort mit diesen Personen dasjenige machen darf, das ich so gerne tue und immer tun wollte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt nur leider auch dann Zwänge der Dringlichkeit: alles muss sofort sein: Entscheidungen müssen während einer Probe verworfen werden, in der Generalprobe zeigt plötzlich der Raum technische oder akustische Begrenzungen, die vorher nicht bekannt waren. Ein Gerät geht kaputt, und ich muss schnell, trotz meiner innerlichen Alarmiertheit, wohlwollend, kompromissbereit, zuversichtlich und dennoch mit verkörperter Souveränität kommunizieren, wie es stattdessen gehen soll, was mir als sensible Person nicht immer leicht fällt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz aller Anliegen, der zeitlichen und innerlich-ästhetischen Dringlichkeiten, sprechen wir Menschen miteinander und übereinander.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sage es nicht gerne, aber hier findet es nun seinen Platz:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was passiert da eigentlich mit mir und vielen anderen, wenn diese Dringlichkeiten systemische Diskriminierung überschatten, und wir Betroffenen schlucken das, da bereits für die kompositorischen oder logistischen Fragen nicht genügend Zeit bleibt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt diese hetero-cisnormative, binäre Welt, in der wir so leben und versuchen jeden Tag zu funktionieren, was an sich bereits in einer antihierarchischen Welt schwierig wäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will im Zweifel mein eigenes Stück nicht torpedieren und diese wenige Zeit nicht darauf verwenden, auch noch über die unbequemen Diskriminierungsfragen zu sprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich will nicht Nicht-Komponist*in sein. Ich will mehr queere Stücke schreiben. Was soll das sein, werden wieder viele Fragen, einige aus einer Hetero-Cis-Normativität heraus, weil das “Normale” sie nicht ausgrenzt, manche aus der aufrichtigen musikphilosophischen Frage, wie Musik überhaupt queer oder nicht-queer sein kann, also basierend auf der Hypothese, dass Musik als solche nicht von sich aus über eine Semantik verfügen kann, und diese sich nur unter Hinzunahme weiterer Wahrnehmungssysteme (Sprache, Bild) eröffnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist aber, wenn durch diese Hintertür der letzteren Annahme genauso unbemerkt diskriminierende Strukturen einschleichen, nur weil man als Individuum nicht sensibilisiert ist, und diese daher stehen gelassen und fortgesetzt werden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein (cis-männlicher) Komponist sagte mir einmal, als er einen Ausschnitt meiner gerade entstehenden Kammeroper sah, in dem die Harfenistin schreit, dass er die Ziellosigkeit meines Stücks nicht verstehe, da dort eine junge blonde Harfenistin schön Harfe spiele (was er kritisierte) und dann schreie. Ihm gehe es aber ausdrücklich um die Musik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er hat also in diesem Zusammenhang die Interpretin auf ihr geschlechtliches Stereotyp reduziert, aber gleichzeitig behauptet, dass es ihm um den Absolutheitsanspruch innerhalb der Musik gehe. Wie kann es einem um etwas nicht gehen, wenn es einen nur in den Momenten thematisiert wird, in denen es von der privilegierten Norm abweicht? Wird es nicht spätestens dann deutlich, was das eigentliche Problem dieses Denkfehlers ist? Es ist, gelinde gesagt, eine eloquentere Form des Ausdrucks, den ich oft hörte: stört mich ja nicht, was ihr Queers so alles macht, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich frage mich, warum diese sogenannte Öffentlichkeit so sehr geschont werden sollte; eine Gesellschaft fällt doch nicht auseinander, nur wenn man sie mit dem unhinterfragten Normativ konfrontiert und ist doch weiterhin multi-tasking-fähig um sich weiterhin auch auf andere Themenbereiche einzulassen. Gerade die Öffentlichkeit braucht mehr queere Opern, Serien, Gedichte, Kurzfilme, Dissertationen und Ensemblestücke, damit klar wird, dass das Unausgesprochene, Diskrete, Misgenderte, unter Zuschreibungen Leidende, kein Schmutz ist, der den diskriminierten Menschen anhaftet, sondern jener, den unsere Gesellschaft täglich reproduziert und an Individuen wie eine Maschine verübt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun, wir alle sind keine Maschinen, wir vollziehen täglich viele kleine unbedachte Handlungen, schämen uns manchmal oder haben keine Zeit uns zu entschuldigen oder überhaupt uns unserer Handlungen bewusst zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe manchmal auch keine Zeit Dich darauf hinzuweisen, dass Du mich misgendert hast oder über Menschen so sprachst, dass ich in Deinem Konzept nicht vorkomme. Womöglich fiele ansonsten meine Komposition auseinander, oder weil ich etwas anderes zu sagen habe, für das ich meine eigene Verletztheit opfere. Das bedeutet nicht, dass Deine Handlung keine Wunde hinterlässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie mache ich also das Queersein künstlerisch zum Thema? Vermutlich so, wie es mir innerlich auch kommt, außerhalb der Stereotype und der äußeren Bewertungen, denen ich von Kindheit an ausgesetzt war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Heteros und Cis-Menschen haben keine Pride-Parade, keinen CSD. Sie sind jeden Tag mit innerlichster, nicht der Versprachlichung nötigen Selbstverständlichkeit stolz auf sich, weil es die Akzeptanz der eigenen Neigung und Identität von Geburt an gab. In letzter Zeit erst lerne ich, meine Erwartung mit dem eigenen Queersein akzeptiert zu werden, an die Gesellschaft zurück zu spiegeln, ohne dabei in würdeloser Dankbarkeit zu vergehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich will nicht mehr fragen, ob ich mit unerwarteter Akzeptanz beschenkt werde, ich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          das Geschenk.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und als das queere Geschenk an Dich, ein Individuum innerhalb einer Gesellschaft voller Zwänge, komponiere ich nun auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          (Oben siehst Du mein neues Design
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der Programmhefte, im Zug unterwegs zu einer UA letzte Woche.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 19 Nov 2022 19:42:07 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Carla Genchi, megaphones, dinners and screams</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/carla-genchi-megaphones-dinners-and-screams</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A c
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          hamber opera is coming, or is it?
         &#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/blogPost4.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Working on my recital for my master’s degree in composition, there is a ton to catch up. Even though I still struggle with ongoing symptomatic COVID-19 and use every minute of my healthier time with work, it always feels a bit like failing. It might also be an artist thing, a thing within the nature of the job description: many parallel projects with deadlines and constant economic uncertainty of the future, whilst using self criticism as an agent to approximate progressively the own pieces to the actual aesthetics and imagination (or sometimes approximate progressively the own imagination).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            The wonderful singer and friend
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://database.shareimpro.eu/en/person/carla-genchi" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Carla Genchi
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          came for our first recording session:
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            collecting
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          material for my chamber opera. We even had time to spend with all the other instrumentatlists/participants of this project, which has been a great pleasure. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           I was hoping I would have been relearning the Russian language faster, so I could have used more of it now for my opera, but unfortunately it takes more time than I expected. Even more gratefully, I found a fascinating Russian-Hungarian lyricist for making excerpts of it into my libretto. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Getting the exciting chance to write more within my new and upcoming pieces, I am missing the space I took for writing more poetry. It is something people often motivate me to go on with. But for that I would need more space and less compositions, at the moment an unimaginable scenario. But I get back to it, promise!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/blogHead3.png" length="541210" type="image/png" />
      <pubDate>Thu, 06 Oct 2022 16:14:44 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/blogHead3.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/blogHead3.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nail violins, Tin cellos and space</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/nail-violins-tin-cellos-and-space</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quitting, stuffing, control.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/blogPost3.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          So us, the band, we recorded our last pieces, after we quit our project already in 2020, and now gave up our rehearsal room. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Things happened so fast, we even forgot to make pictures. (More about the living and the forgetting of making pictures in another blog post).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           I lent Minoru Saito my nail violin for practising his part in “How she bowed to her brother”. I stuffed the tin cello into my room, which is also my studio now. I gave stuff away to friends. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           My covid infection changed something inside my personality, I don’t like coffee anymore. I like tea. I prefer coding and composing from home, I like the fact that it’s calm there and that I can ad
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          just my environment there, I don’t seek energy for being annoyed by other people anymore, like I used to. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 06 Oct 2022 14:26:20 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ideen Ideen Ideen und kein Kaffee</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/my-post</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           This is a subtitle for your new post
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/blogPost-a9eecce4.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine erste Reise seit Corona, mein seitdem erstes Konzert (im Publikum), meine ersten Schritte als Trans*person… so aufregend das alles!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meiner ersten DEGEM-Mitglieder*innenversammlung habe ich heute in Berlin beigewohnt, bei einem sehr lieben Freund und Kollegen eine spontane Unterkunft gefunden und, trotz Nachwirkungen von Corona, die Reise tapfer überstanden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die neue Website,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://elinalukijanova.eu" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           elinalukijanova.eu
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
              geht bald online, worauf ich mich schon sehr freue, ich feile nur noch an den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/privacy"&gt;&#xD;
      
           Datenschutzoptionen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und warte eine Fotosession mit einer vertrauten Kollegin und Freundin ab.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Zuge dessen denke ich über einen Newsletter mit Konzertankündigungen und anderen wichtigen Ereignissen nach. RSS-feeds nutzt nur eine bestimmte Zielgruppe und eigentlich will ich den Besucher*innen und Interessent*innen meiner Inhalte möglichst viele Freiheiten (auch bzgl Datenschutz) lassen, sie aber gleichzeitig technisch nicht im Stich lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine erste Newsletternachricht könnte eine kurze Zusammenfassung meines Kalenders für dieses restliche Jahr sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mitten in der Wiederaufnahme meiner künstlerischen Arbeit, auch wenn Corona immer noch an mir nagt und der gebrochene Finger nicht recht ausheilen will, freue ich mich sehr über die Eindrücke des gestrigen Konzerts (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.adk.de/de/projekte/2022/kontakte/intro.htm" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Kontakte
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , Berlin). Ästhetische Fragen reiben dann so schön am eigenen Selbstverständnis. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu meiner Schande und im Rahmen von Microblogging/Social Media habe ich in der Vergangenheit oft meinen Kaffee-Konsum propagiert, was ich hier nicht mehr tun möchte. Es war eine Kompensation meinerseits, entgegen besseren Wissens, die unserem gesellschaftlichen Klima- und Konsumproblem nicht gerecht wird. In meiner Corona-Erkrankung war ich dankbar dafür auf Kaffee verzichten zu lernen und mehr Entsprechung zwischen mein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          en Wertvorstellungen und meinem Verhalten zu erfahren. Irgendwie macht es keinen Sinn moralisch verwerfliche Sachen auf Instagram zu feiern, um eigene Scham zu beherrschen. Oft sehe ich das wenn Menschen ihre Steaks und andere Eskapaden in Social Media feiern. Hedonismus lässt sich so leicht bestätigen, vor allem weil wir im Luxus leben. Das moralisch Beschämende bleibt dennoch als Tatsache, auch dann noch, wenn der emotionale Kompass längst erfolgreich bekämpft wurde.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 26 Sep 2022 00:41:04 GMT</pubDate>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/signal-2022-09-26-005159.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mitgefühl für Programmiersprachen</title>
      <link>https://www.ellukijanov.eu/mitgefuehl-fuer-programmiersprachen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Viele, viele Jobs und was ich verpasst habe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/signal-2022-09-19-100626-2076c6e0.jpeg" title="aus dem Fenster"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hast du das auch manchmal, dass du ein schlechtes Gewissen bekommst und Mitgefühl für eine Anwendung/Programmiersprache, die du schon länger nicht verwendet hast? Und dann öffnest du sie aus Versehen, aber schließt sie sogleich, weil es einfach zu beschämend ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Ich habe Max8 verwahrlost zurück gelassen. Meine zwei BELA-boards sind sauer auf mich, weil ich mich nicht gemeldet habe. Mein E-Mail-Client fühlt sich von mir ge-gaslighted.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst brach mir ein Rüpel im Zug meinen rechten Mittelfinger und verrenkte meine anderen Finger dieser Hand; nach drei Wochen der Inkompetenz bekam ich COVID. Langsam erhole ich mich von beidem, in der Zeit blieb jedoch sehr viel Arbeit liegen, auch habe ich etwas verpasst:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine liebste Jahreszeit, der Herbst, ist endlich gekommen und ich konnte ihn nur vom Fenster aus willkommen heißen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meinen ersten Blogpost stellte ich mir anders vor, irgendwie ein bisschen erfolgreicher und mit mehr Action. Hier könnte stattdessen eine lange to-do-Liste stehen und eine ausführliche Dokumentation über den Mittagsschlaf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht nur die ersten Randinformationen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird ein Master-Abschlusskonzert geben - eine Kammeroper: "Крик - der Schrei"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird eine Uraufführung einer Arbeit von mir geben, auf deren Realisation ich schon lange gewartet habe - "How she bowed to her brother".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird eine weitere Uraufführung geben in Rockenhausen, eine eher installative Arbeit mit visuellen, sprachlichen und Live-Elementen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hoffe, ihr versteht meine Abkehr von social media. Hier kommt weniger Microblogging, etwas mehr Text mit  nachhaltigerem Content.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/369a9be5/dms3rep/multi/signal-2022-09-19-094659_002.jpeg" length="332029" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Mon, 19 Sep 2022 08:45:54 GMT</pubDate>
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